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Projekt: Schutzverglasungen historischer Glasmalereien im Spannungsfeld von Denkmalpflege und energetischer Verbesserung von Baudenkmälern

Angaben zum Forschungsprojekt:
Projekt erstellt von:
Sophie Wolf
Projektbezeichnung: 
Schutzverglasungen historischer Glasmalereien im Spannungsfeld von Denkmalpflege und energetischer Verbesserung von Baudenkmälern
Ansprechpartner: 
Sophie Wolf , wissenschaftliche Mitarbeiterin
Ansprechpartner: 
Stefan Trümpler, Leiter des Vitrocentre Romont
Projektbeschreibung: 

Im Zuge der energetischen „Aufrüstung“ des historischen Gebäudebestandes streben zunehmend auch Kirchgemeinden einen wirtschaftlicheren und ökologischeren Betrieb ihrer Bauten an. Verständlicherweise wird angenommen, dass unter den verschiedenen Möglichkeiten der Verbesserung der Energieeffizienz die Fensterflächen eine bedeutende Einflussgrösse darstellen. Historische Kirchenfenster werden dabei sehr oft zu zentralen Objekten bei der Abwägung denkmalpflegerischer und energetischer Gesichtspunkte: Zusätzliche Verglasungselemente sollen neben Wäremdämmung auch den Schutz der Werke vor Umwelteinflüssen und konservatorische Aufgaben übernehmen.

Vor allem im Bereich von Kirchenverglasungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts fehlen noch Erfahrungen und Standards, die den verschiedenen Ansprüchen (Substanzerhalt, Energie und Umwelt, Nutzung, Brandschutz, etc.) gerecht werden würden. Die neueren Werke erfordern, da  sie meist in anderen Nutzungszusammenhängen stehen als etwa mittelalterliche Kathedralen oder Klosterkirchen, eine ganz andere Betrachtungsweise und bieten auch ganz andere, differenzierte Möglichkeiten des Umgangs.

Hauptanliegen des Projektes ist es, unter Berücksichtigung energetischer Gesichtspunkte, neue Grundlagen zur Beurteilung technologischer Einzelfragen und Kriterien zur übergreifenden denkmalpflegerischen Bewertung von Schutzverglasungen zu entwickeln. Im offenen Eingehen auf aktuelle und zukünftige energetische Anforderungen sollen neue bautechnologische und konservierungstechnische Lösungsansätze für einen umfassenden Schutz der Glasmalereien und ein langfristiges Objektmanagement aufgezeigt werden. Im Zentrum der Untersuchungen stehen aber auch übergeordnete Fragen: Werden über solche Schutzverglasungen wesentliche energetische Verbesserung erreicht? Wie können Kosten und Nutzen und die Verhältnismässigkeit geplanter Massnahmen eingeschätzt oder berechnet werden? Welche Bedeutung ist in den Gesamtbilanzen den Folgekosten zuzumessen, zum Beispiel im Hinblick auf Lebensdauer und Garantie von Isolierverglasungen?

Forschungsthemen:
Fachgebiet: 
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Region: 
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Ort: 
Epoche: 
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Themenbereich: 
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